Die Kernidee: Anwesenheit an einem Ort und zu einer Zeit nachweisen
Ein Wachrundgang-System existiert, um Rundgänge nachprüfbar zu machen. Jeder Kontrollpunkt enthält eine eindeutige, nicht veränderbare Kennung; der Leser erfasst diese Kennung zusammen mit der exakten Uhrzeit der Lesung. Ein Vorgesetzter kann später nicht nur sehen, dass ein Rundgang stattfand, sondern auch, welche Punkte besucht wurden und wann.
Wie die Daten durchgängig fließen
- Der Wachmann liest einen Kontrollpunkt — indem er einen iButton berührt oder einen RFID-Leser in die Nähe des Tags hält.
- Der Leser speichert einen Datensatz: die Kontrollpunkt-ID, den Zeitstempel und die Wachmann-ID des Lesers.
- Nach der Schicht wird der Datensatz über eine Dockingstation oder USB in die Verwaltungssoftware heruntergeladen.
- Die Software gleicht die Datensätze mit Route und Zeitplan ab.
- Sie erzeugt einen Bericht: rechtzeitig, verpasst oder Ausnahme für jeden Punkt.
Kontakt (iButton) gegenüber kontaktlos (RFID)
| Aspect | Kontakt (iButton) | Kontaktlos (RFID) |
|---|---|---|
| Lesemethode | Physical touch on the button | Bring reader near the tag, no key press |
| Energy | No RF energy — safe in explosive atmospheres | Uses radio frequency for reading |
| Download | Requires a downloader cradle | Many models connect by USB, no download station |
Was ein Datensatz enthält
- Kontrollpunkt-ID — welcher Punkt besucht wurde.
- Zeitstempel — genau wann gelesen wurde.
- Wachmann-ID — wer gelesen hat.
- Optionales Ereignis — ein vordefinierter Vorfall, den der Wachmann am Punkt ausgewählt hat.
- Leser-Seriennummer — welches Gerät verwendet wurde.
Was die Software aus den Datensätzen macht
Rohlesungen allein sind nicht nützlich. Die Verwaltungssoftware wandelt sie in Rundgangberichte (Soll gegenüber Ist), Zeitpläne und Ausnahmealarme um und erfasst auch die Anwesenheit der Wachleute. Hier wird aus Prüfung Handlung — ein Vorgesetzter sieht einen verpassten Punkt am selben Tag, nicht Wochen später.
Offline gegenüber Echtzeit
Die meisten Wachrundgang-Systeme sind offline: Der Leser speichert die Datensätze und der Wachmann lädt sie nach der Schicht herunter. Echtzeitsysteme fügen ein GPRS-, 4G- oder WiFi-Modul hinzu, sodass Datensätze im Moment ihrer Entstehung hochgeladen werden. Offline ist einfacher und günstiger; Echtzeit bietet sofortige Sichtbarkeit, wenn ein Standort sie benötigt.