Was eine Installation tatsächlich umfasst

Ein Wachrundgang-System besteht aus drei Teilen: den an den Rundgangpunkten befestigten Kontrollpunkten, dem vom Wachmann getragenen Leser und der Verwaltungssoftware, in der aus Rohlesungen Berichte werden. Die Installation bedeutet, die Kontrollpunkte anzubringen, die Leser auszugeben und Routen in der Software einzurichten.

Die Kontrollpunkte selbst benötigen weder Strom noch Verkabelung. Das macht die Einführung schnell — man bringt Tags an, statt Kabel zu verlegen.

Schritt 1 — Route und Kontrollpunktstandorte planen

Begehen Sie den Standort und listen Sie die Punkte auf, die ein Wachmann bei jedem Rundgang physisch erreichen muss: Eingangstüren, Gebäudeecken, Maschinen, Tore, Kraftstofflager, Zaunlinien. Jeder wird zu einem Kontrollpunkt. Die Gesamtzahl bestimmt, wie viele Tags Sie benötigen, und indirekt die Datensatzkapazität des Lesers — auch wenn die Kapazität bei normaler Rundgangfrequenz selten die Einschränkung ist.

Schritt 2 — Kontrollpunkte installieren

Kontrollpunkte sind passive Tags — keine Batterie, keine Verkabelung. Zwei gängige Typen:

  • iButton (Kontakt): Ein versiegelter Knopf, der mit Schrauben oder Industriekleber am Ort befestigt und gegen Witterung geschützt wird.
  • RFID (kontaktlos): passive 125-kHz-Tags in Nagel-, Knopf-, Ring- oder Zylinderform. Sie können auf oder unter einer Oberfläche angebracht, in nichtmetallischem Material eingeschlossen oder in Geräte eingebettet werden — das Lesen funktioniert weiterhin durch bis zu 5 cm nichtmetallisches Material.
Bringen Sie Tags in etwa 1,2–1,5 m Höhe an, außerhalb der Reichweite von Vandalismus, aber gut erreichbar für den Wachmann. Bei RFID vermeiden Sie massives Metall direkt hinter dem Tag, da Metall das Signal blockiert.

Schritt 3 — Leser und Wachmann-IDs ausgeben

Jeder Wachmann erhält einen Leser und einen Wachmann-ID-Schlüssel, der die Person mit jedem von ihr erzeugten Datensatz verknüpft. Der Leser wird in einem Holster am Gürtel getragen. Bei einem Kontaktleser berührt der Wachmann den iButton; bei einem RFID-Leser hält er den Leser einfach in die Nähe des Tags — kein Tastendruck nötig.

Schritt 4 — Routen und Zeitpläne in der Software einrichten

In der Verwaltungssoftware definieren Sie den Rundgang (Kontrollpunkte in Reihenfolge), den Zeitplan (wer geht welche Route, in welchem Zeitfenster) und weisen Wachmann-IDs zu. Danach werden die Datensätze heruntergeladen: Kontaktleser nutzen eine Dockingstation, während viele RFID-Leser per USB direkt mit dem PC verbunden werden, ohne Downloadstation.

  1. Erstellen Sie die Route aus der Kontrollpunktliste.
  2. Weisen Sie Zeitplan und Wachmann zu.
  3. Laden Sie die Leserdaten nach jeder Schicht herunter.
  4. Erzeugen Sie den Bericht und prüfen Sie rechtzeitige gegenüber verpassten Punkten.

Schritt 5 — Einen vollständigen Rundgang testen

Führen Sie vor dem Live-Betrieb einen Probe-Rundgang durch, laden Sie die Daten herunter und bestätigen Sie, dass der Bericht die korrekten Kontrollpunkte, Zeiten und den Wachmann zeigt. Passen Sie Route oder Zeitplan an, wenn etwas nicht stimmt. So werden falsch platzierte Tags oder falsche Zeitfenster erkannt, bevor sie echte Datensätze beeinträchtigen.

Laufende Wartung

Ein Wachrundgang-System verlangt im Alltag wenig. Ersetzen Sie eine Einwegzelle etwa alle 18 Monate bzw. laden Sie einen wiederaufladbaren Leser; prüfen Sie regelmäßig, ob die Tags noch fest sitzen; und exportieren Sie die Datensätze pro Schicht, damit die Historie aktuell bleibt. Die Hardware selbst ist so gebaut, dass sie Stürze, Quetschen und Wasser übersteht — IP68 bei aktuellen Lesern.

Fragen

Nein. Es sind passive Tags ohne Batterie und ohne Kabel. Sie befestigen oder betten sie am Standort ein, und sie sind einsatzbereit.
Ein Standort mit Dutzenden Kontrollpunkten wird üblicherweise an einem einzigen Tag platziert und konfiguriert. Größere Standorte werden in Zonen unterteilt und über einige Tage ausgerollt.
Ja. Setzen Sie den Tag neu und aktualisieren Sie seinen Standort in der Software; der Leser erfasst am neuen Ort dieselbe eindeutige ID.